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HÖSBACH. Rollstuhl-Basketballer aus der Region haben am Samstag 12.06.2010 in der Landkreissporthalle in Hösbach ihre Kräfte gemessen. Vorsitzender Hans Büdel von Team 99 begrüßte neben der 2. Mannschaft die »Youngstars« aus Frankfurt und die Nachwuchsgruppe aus Würzburg. »Das Salz in der Suppe für jeden Sportler ist der Wettkampf«, sagte Büdel. Mit großem Ehrgeiz und viel Begeisterung spielten die Akteure vor Bekannten und mitgereisten Verwandten. Dabei hatte die jüngste Mannschaft aus Frankfurt in beiden Spielen die Nase vorn und erreichten gegen das Team 99 Aschaffenburg ein 21:17 und gegen die Würzburger ein 22:6. Die Aschaffenburger hatten einen schlechten Tag erwischt und verloren auch ihr zweites Spiel gegen die Würzburger knapp mit 9:10 Punkten.
Auch das Shoot out (Freiwurfschießen) ging an den Frankfurter Spieler Nico, der sich ein Deutschlandtrikot mit nach Hause nahm.
Eine Spende von 5000 Euro überreichten die beiden Geschäftsführer Tino und Alexander Fath von der gleichnamigen Fath GmbH. Die Betriebskollegen des Vorsitzenden Büdel waren gekommen um dem Verein ihre Unterstützung zu zeigen und selbst hautnah die Situation im Rollstuhl kennen zu lernen.
Auch für die anstehende neue Spiel- und Trainingskleidung, sowie einen dringend benötigten neuen Kompressor sind schon Gespräche geführt und auch da zeigt sich die Firma Fath zu Spenden bereit.
Spenden dringend notwendig
Hans Büdel bedankte sich vielmals für die großzügige Spende. Das Geld wird neben der Förderung der Jugendarbeit auch für die Ausbildung und Weiterbildung neuer Übungsleiter eingesetzt.
Büdel verwies darauf, dass es im Moment sehr schwierig sei bei Firmen auf offene Ohren zu stoßen. Dabei ist der Verein auf Spenden angewiesen. Die Kosten für die Rollstuhlbasketballer sind sehr hoch, zumal sich immer mehr Krankenkassen aus der Unterstützung dieses für die Erhaltung der Beweglichkeit und Selbstständigkeit so wichtigen Trainings zurückziehen.
Am Rande des Spielfelds informierte die Firma Meyra alle Eltern und Betroffen zu Fragen um den Rollstuhl. Als Bonbon übergab Philipp Vogel an alle Mannschaftsführer den goldenen Meyraball.
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